SCHALTBRETTUNTERNEHMUNG.DE
Was ist eine Schaltbrettunternehmung?
„Eine Schaltbrettunternehmung ist
eine fokale Unternehmung in einem strategischen Unternehmensnetzwerk
(Wertschöpfungsnetzwerk), die nahezu alle primären wie sekundären Wertschöpfungsaktivitäten
bis auf die marktorientierte Unternehmens- bzw. Netzwerksteuerung arbeitsteilig
von Subunternehmen bezieht, deren Marktleistung jedoch von den Nachfragern als
von einem integrierten Unternehmen erbracht wahrgenommen wird.“
Ähnlich wie ein Dirigent mit dem Taktstock sein Orchester musikalisch leitet, ohne selbst ein Instrument zu spielen, koordiniert die Schaltbrettunternehmung die Wertschöpfung der anderen am Netzwerk beteiligten Unternehmen, ohne selbst primäre Wertschöpfung zu betreiben. So wie der Dirigent die Noten des Komponisten interpretiert, schafft die Schaltbrettunternehmung aus den Teilleistungen bestehender Subunternehmungen eine neue Marktleistung. So wie der Zuschauer im Konzertsaal von den arbeitsintensiven Proben aller Orchestermitglieder nichts erfährt, bleibt der Koordinationsaufwand der Schaltbrettunternehmung für den Kunden verborgen.
Das Buch
„Die Schaltbrettunternehmung. Chancen und Risiken“ ist im vdf Hochschulverlag an der ETH Zürich erschienen.
ISBN: 978-3728129338
Die Autoren
Dr. Victor Tiberius ist Vorstand der Foucault-Hemmersteen AG in Berlin.
Prof. Dr. Martin Reckenfelderbäumer ist Inhaber des Lehrstuhls für BWL insb. Marketing an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr.
Inhalt
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